Leichtathletik in der Grundschule

Hausarbeit für den
Lernbereich Bewegung, Spiel und Sport
an der Universität Hamburg

Fachbereich Grundschulpädagogik

Prof. Dr. Karlheinz Scherler

 

 

Mark Schepanski
Jochenhofwinkel 5

21147 Hamburg           

 

 

Inhaltsangabe

 

1. 1. Einführung

    1.1 Versuch der Begriffsdefinition “Leichtathletik”
    1.2 Sportdidaktische Strömungen
    1.3 Persönliche Stellungnahme

    2. Heutige Situation und Gründe für den “Ladenhüter Leichtathletik”

2.1 Beobachtung einer Doppelstunde Leichtathletik in einer 12.Klasse

3. Neue Ansätze für die Schulleichtathletik

4. Neuer Ansatz: Die Spielleichtathletik

4.1. Übungsformen der Spielleichtathletik
4.1.1 Springen mit dem Stab
4.1.2 Weitsprung
4.1.3 Hochsprung
4.1.4 Hürdenlaufen/Sprintlauf
4.1.5 Werfen
4.1.6 Ausdauerndlaufen

5. Fazit

6. Literaturliste

 

 

 

1. Einführung

 

Die Leichtathletik in der Grundschule, Schule und Vereinen ist kein Selbstläufer mehr. Sie droht zu einem Ladenhüter zu werden. Die Leichtathletik wird zur unbeliebten, nicht modernen, zumindest aber beliebigen Sportart unter vielen anderen Angeboten. Die Leichtathletik hat es besonders schwer gegen die heutigen Trendsportarten (z.B. Streetball, Inline Skating Free-climbing etc.) die oftmals zum Gegenstand des heutigen Sportunterrichts gemacht werden. 1

Es ist festzustellen, dass in den letzten 16 Jahren erkannt wurde, dass die Leichtathletik im Schulsport erhebliche Attraktivitätsprobleme hat, doch diese anscheinend noch nicht gelöst werden konnten. In unzähligen Veröffentlichungen haben sich viele Autoren, wie Treutlein, Massin, Weichert, Kurz, Frey und Hirtz, um an dieser Stelle nur einige zu nennen, mit dieser Problematik beschäftigt.  

“Weichert assoziiert im Mai- Heft des “sportunterricht” (1982, 161) z.B. das Kugelstoßen mit: bewegungsarm, technisch schwierig, freizeitirrelevant, organisationsaufwendig, gefährlich, wenig und wenige motivierend. Er fragt sich verzweifelt: “Warum mache ich das eigentlich und warum lasse ich das Schüler machen?” 2

Hirtz 3, stellt 1996 fest, dass “ nicht die Leichtathletik als Sportart Schuld daran ist, wenn sie nicht angenommen wird, sondern der Umgang mit ihr. Die Leichtathletik ist eine phantastische und faszinierende Sportart. ..., fast jeder erkennt ihren Basischarakter für viele andere Sportarten und für die menschliche Bewegungstätigkeit an.” 4 Diese Aussage zeigt, dass die Leichtathletik nicht als Sportart ein Attraktivitätsproblem hat, sondern wie sie vermittelt wird und genau an diesem Punkt versuche ich meine Arbeit anzusetzen.

Auch die Sportdidaktik hat sich zum Thema Leichtathletik in den letzten knapp 20 Jahren verändert. So befasste sich die Zeitschrift “ sportpädagogik” im Jahr 1982 Heft 2 schlicht und einfach mit dem Thema “Leichtathletik”. 1995, also 13 Jahre später, wird der Leser in einem Basisartikel mit der Überschrift “Leichtathletik in der Schule neu (zu) entdecken” aufgefordert, über eine Veränderung in der Schulleichtathletik nachzudenken.

Die Leichtathletik ist vom allgemein verbindlichen Kulturgut zu einem gleichsam unbekannten Bewegungsgut geworden, dem sich viele Sportlehrer erst wieder annähern müssen.

1 vergl. U. Becker und D. Massin in “Lehre der Leichtathletik” Heft 14/93, U.Becker “Leichtathletik in der Schule
 Vom Selbstkäufer zum Ladenhüter” 1996
2 Aus: Frey, Günther in “sportunterricht” 1984 Heft 6 Seite 205.
3 Direktor des Instituts für Sportwissenschaften in Greifswald und Präsident des Leichtathletik-Verbandes von
  Mecklenburg-Vorpommern
4 Aus: Hirtz, Peter in “Körpererziehung” 1996, Heft 4, Seite 122

 

In den 80zigern und bis in die 90ziger Jahre ging es in der Sportdidaktik und in den Lehrpläne für den Schulsport vor allem darum, die aus der leistungssportlich betriebenen Leichtathletik bekannten Techniken, Wettkampf- und Sozialformen im Maßstab 1:1 auf die schulischen Bedingungen zu übertragen. Eine Reduktion fand allenfalls im Hinblick auf die Disziplinvielfalt, Gerätegewichte und Streckenlängen statt, keinesfalls aber hinsichtlich des dominierenden und nicht weiter hinterfragten Übungsprinzips und Wettkampfangebots. Übrigens, trifft dies oftmals auch auf das Schülervereinstraining im D-/C- und B- Schülerbereich zu.

Das letzte Überbleibsel aus dieser Zeit sind die “alten” Bundesjugendspiele, die meist einzige Wettkampfform der Leichtathletik in der Grundschule. Die Leistungsbeurteilung erfolgt ausschließlich nach Leistungskriterien. Technik, individuelle Leistungsverbesserung und das Sozialverhalten werden nicht oder nur kaum berücksichtigt. Dieser zu letzt genannte Punkt ist meiner Ansicht nach, dass Hauptproblem der Leichtathletik im Schulsport.

Die Leichtathletik muss, um an Attraktivität zurückzugewinnen, sich in der Schule und im Schülerbereich der Vereine wandeln. Nicht die erzielte Individualleistung, sondern die erzielte Teamleistung sollte im Vordergrund stehen, daher muß das Wettkampfangebot auf die Mannschaftswettkämpfe hingesteuert werden. Die Erlebniseffekte – Weitfliegen, Hochfliegen, Schnelllaufen, Weitwerfen – müssen im Vordergrund stehen, erst dann ist die Leichtathletik für die Schule und dem Schülerbereich im Verein attraktiv.

Das Ziel soll also nicht sein, nach unbedingter Leistung zustreben, sondern Bewegungserfahrung zu sammeln und Bewegungslandschaften den Schülern bereitzustellen oder gemeinsam zu erarbeiten. Das sollte das eigentliche Ziel des Sportunterrichts sein. Der Sportunterricht und damit auch die Schulleichtathletik soll nicht ausgrenzen, sondern verbinden und Spaß am Sport vermitteln. Sportliche Hochleistung kann in den Vereinen und gefördert werden und nicht in der allgemeinbildenden Schule.

 

1.1 Versuch der Begriffsdefinition “Leichtathletik”

 

Der Begriff “Leichtathletik” muss spätestens an dieser Stelle definiert werden. G. Frey stellte fest, dass “Leichtathletik ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verschiedener Bewegungsabläufe mit unterschiedlicher Tradition, z.B. keltisch- germanischer oder griechischer, ist. Was gerade zu ihr gezählt wird, legen Institutionen oder Verbände fest. .... Die Leichtathletik gibt es nicht. .... Leichtathletik in der Schule sollte ein institutions-spezifisches Angebot des Laufens, Springens und Werfens sein, nicht nur ein reduziertes Programm der olympischen Leichtathletik.” 5

5
Aus: Frey, Günther in “Sportunterricht” 1984, Heft 6, Seite 206

 

 

    1.2 Sportdidaktische Strömungen

 

Heute dominieren in der Sportdidaktik drei Strömungen:

 

 

1. Den einen geht es darum, die leichtathletischen Bewegungsgrundformen des Laufens, Werfens, Springens attraktiv und spielerisch zu “verpacken”.

 

2. Bei anderen ist die spielerische Beschäftigung mit der Leichtathletik zwar zunächst ein Wert an sich, aber letztlich doch eine Vorstufe zur “großen” Leichtathletik.

 

3. In der dritten Strömung verliert die Leichtathletik an sportartspezifischer Eigenständigkeit und an Autonomie.    

 

1.3 Persönliche Stellungnahme

 

Mir liegt ein persönliches Interesse daran, dass die LA im Schulsport und besonders im Grundschulsport wieder einen Unterrichtsschwerpunkt darstellt. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte in den ersten vier Schuljahren mehr als nur einmal jährlich, nämlich durch die Bundesjugendspiele, mit der Leichtathletik konfrontiert werden.

Vielmehr sollten in der Grundschule die Ansätze der Spielleichtathletik eingehen, so dass die Schüler eine Leichtathletikvermittlung erhalten, die vorerst nicht auf den reinen Leistungsgedanken abzielt, sondern die Kinder an die Bewegungsvielfalt dieser sehr komplexen Sportart, spielerisch heran geführt werden. Die Schulleichtathletik soll nicht die Leistungsschwächeren ausgrenzen, sondern ihnen alternative Bewegungs- und Übungsformen aufzeigen, die auch für leistungsschwächere Kinder Erfolgserlebnisse ermöglichen.

Die leichtathletischen Disziplinen und die Alternativformen aus der Spielleichtathletik bieten sich geradezu an, ein Fest des Sports bzw. der Leichtathletik zu organisieren, indem die Bundesjugendspiele integriert werden. Ideal wäre eine Kombinationsveranstaltung zwischen LA-Vereinen und Schulen. In den neusten Kultusministerkonferenzbeschlüssen wird dieser Gedanke aufgenommen und in Versuchsprojekten bereits praktisch umgesetzt.

Es reicht eben nicht aus, die vier Standartdisziplinen (Ballwurf, Sprintlauf, Weitsprung und Dauerlauf (800m/1000m)) im Unterricht zu behandeln und dann von der Leichtathletik zu sprechen. Die Motivation und Begeisterung aller Schüler, wird bei dieser Unterrichtsgestaltung, mit Sicherheit nicht lange aufrecht zu erhalten sein.

Zur Leichtathletik gehören vielmehr Disziplinen wie Hürdenlauf, Stabhochsprung, Speerwurf, Schleuderball und viele andere hinzu, die erst den Reiz und die Besonderheit dieser Sportart herausstellen. Die Komplexität dieser Sportart wird durch die vermittelten Schulsportinhalte oftmals überhaupt nicht sichtbar, daher kann ich die Assoziation von Weichert, bereits 1982 vorgenommen, nachvollziehen, doch möchte ich mit dieser Hausarbeit erreichen, dass den Verantwortlichen im Schulsportbereich die Augen für unsere komplexe Sportart geöffnet werden und die Schüler einen sehr umfassenden Einblick in die LA erhalten.

Nur so kann es uns Gelingen, die Leichtathletik auch auf Vereinsebene wieder zu entdecken und die zurückgehenden Mitgliederzahlen in den Vereinen und Teilnehmerzahlen bei Meisterschaften zu stoppen und in eine gegenläufige Richtung zu steuern. Hierfür bedarf es einer Umorientierung im Bereich der Lehrerschaft. Der Verband, die Lehrerfort und –ausbildung, muss die LA als Chance für die Schüler betrachten und auch so vermitteln.

Eine Reduktion der Leichtathletik auf Bundesjugendspiele und auf eine kleine Auswahl von Disziplinen im Sportunterricht, wird unsere Sportart zum “Ladenhüter” machen. Das ist sicher!

 

 

2. Heutige Situation und Gründe für den “Ladenhüter Leichtathletik”

 

 

Der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) und auch der Hamburger Leichtathletik Verband (HLV) mussten in den letzten Jahren Mitgliederrückgänge verzeichnen. Im DLV sank die Mitgliederzahl in der Altersgruppe der 7- bis 14jährigen von 1994 auf 1995 um 7,08%. Im HLV sank die Schülerzahl von 1987 bis 1991 von 2.119 auf 1.776, also um mehr als 15%

Seit 1992 liegen die Mitgliederzahlen im Schülerbereich bei rund 1.900. Noch dramatischer sieht es im Jugendbereich aus. 1987 zählte der HLV 1.127 Jugendliche, 1998 sind es noch ganze 596 gemeldete jugendliche Leichtathleten. Innerhalb von nur 11 Jahren hat sich die Mitgliederzahl fast halbiert. Insgesamt hat der HLV von 1987 bis 1998 einen Mitgliederrückgang von 1.109 Mitgliedern zu verzeichnen gehabt. Der Verband hat 1998 noch 4.978 Mitglieder und sank seit langer Zeit erstmals unter die 5.000er Marke .

Auch die Schule hat ein Problem mit der Leichtathletik. In Umfragen zur Beliebtheit von Sportarten rangiert die Leichtathletik unter “ferner liefen”, dass dies nicht nur an der Sportart liegt, sondern an der Vermittlung und den Rahmenbedingungen in der Schule, zeigt die Dissertation von Hans-Peter Münster “Zwischen Passivität und Partizipation” (1995), die am Beispiel der Leichtathletik durchgeführt wurde. Er fand folgende wesentliche Probleme:

    1. Das Problem weit entfernter Sportanlagen (und damit verbunden der Verzicht auf naheliegende, nicht wettkampfgerechte Möglichkeiten).

    2. Die Analyse der Unterrichtswirklichkeit fällt schlimm aus; zugrunde liegt die Beobachtung von 31 Unterrichtsstunden zum Thema “Leichtathletik” (von Münster 1995):

    - Alle Akteure, Lehrer und Schüler, gehen meist Bewegungslehr- und –lernprozessen aus dem Weg

    - Schulische Leichtathletik wird von den Lehrenden tendenziell auf das Training der motorischen Grundeigenschaften Ausdauer und Schnelligkeit reduziert; die attraktivsten Disziplinen(vor allem Hürdenlauf, Speerwurf, Stabhochsprung, Dreisprung) werden nicht thematisiert.

    - Viele Lehrer weisen große Defizite auf (vor allem Wissensdefizite, Könnensdefizite, Organisationsdefizite).

    - Offensichtlich ursprünglich vorhandene Bewegungsbedürfnisse zumindest bei jüngeren Schülern werden durch die Phänomene “Perspektivenverengung”, “Methodenmonokultur” und Artikulationsdefizite mit der Zeit abgetötet.

    3. Stellt Prof. Dr. Hirtz fest,” dass man in der Leichtathletik den Leistungsstillstand und Leistungsrückgang so deutlich vorgeführt bekommt, wie kaum in einer anderen Sportart.” 6 

Hinzu kommt, dass fast ausschließlich die wettkampf- und leistungsorientierten Tendenzen im Vordergrund der Schulsportart “Leichtathletik” stehen. Im Vordergrund steht meist das Hasten zur nächsten Leistungskontrolle und ein weiteres Problem ist die einfache Meßbarkeit von erbrachten Leistungen in der Leichtathletik.

Einige eigene Beobachtungen in Hamburg- Neugraben decken sich mit den Beobachtungen von Herrn Münster und Ausführungen von Herrn Prof. Dr. Hirtz.

 6 vergl. Hirtz, Peter in ”Körpererziehung” 1996 Heft 4 Seite 122

 

 

    2.1 Beobachtung einer Doppelstunde Sport im Bereich Leichtathletik in einer 12. Oberstufenklasse

 

Ich beobachtete im März 1999 eine Doppelstunde Sport, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Der Lehrer traf sich mit seinen Oberstufenschülern, auf einer Leichtathletikanlage in Hamburg- Neugraben, bei wunderschönem frühsommerlichen Wetter. Nach dem Umziehen sollten die Schüler drei Platzrunden a` 400m “Warmlaufen”, was einige Schüler nicht für nötig hielten oder für sie zu langweilig war. Sie kürzten die Runden über den Rasen erheblich ab. Nach dem “Warmlaufen” sollten die Schüler eine vorbereitende Gymnastik durchführen. Der Lehrer gab zur Durchführung keine Anweisungen, daraufhin war bei den meisten Schülern die Gymnastik nach wenigen Minuten beendet.

Der Lehrer hatte sich vorgenommen, mit den Schülern Kugelstoßen und Hürdenlauf zu üben. Ich erwartete, dass der Lehrer mit dem Hürdenlauf begann, denn die Hürden wurden schon vor dem Einlaufen auf die Rundbahn plaziert, doch ich musste feststellen, dass er seine Schüler zum Kugelstoßen aufforderte. Die Schüler holten sich ihre Kugeln und gingen zur Anlage. An der Anlage erklärte der Lehrer rund 5 Minuten die Technik. Also 15 Minuten nach dem “Warmlaufen” durften sich die Schüler aktiv mit dem eigentlichen leichtathletischen Inhalt der Unterrichtsdoppelstunde beschäftigen. Die Schülerleistungen wurden nach wenigen Probeversuchen vom Lehrer nachgemessen und notiert. Nach rund 25 Minuten brachten die Schüler ihre Kugeln in den Geräteraum zurück und gingen auf die Rundbahn zu den aufgestellten Hürden.

 Die Schüler sollten nun ohne weitere Gymnastik, nochmaliges Warmlaufen und fehlender Technikerklärung über die niedrigste Hürdenhöhe von 76 cm überweglaufen. Die Schüler konnten zwischen zwei Hürdenbahnen wählen, die eine Bahn hatte größere Hürdenabstände die andere kleinere. Die fehlenden Korrekturen und Hilfestellungen des Lehrers, haben mit Sicherheit die Lustlosigkeit der Schüler gefördert. Der Lehrer musste alle 2 Minuten die Schüler zum Weitermachen auffordern.

Dieses Beispiel bestätigt die Beobachtungen von Herrn Münster und lassen vielleicht erklären, weshalb die schulische Leichtathletik einen so erheblichen Attraktivitätsschwund zu verzeichnen hat.

 

 

    3. Neue Ansätze für die Schulleichtathletik

 

Ich werde im folgenden Versuchen einige Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Schulleichtathletik attraktiver gestaltet werden könnte.

Die traditionellen Formen der Schulleichtathletik müssen eine Ergänzung bzw. ein Wiederentdecken in Richtung auf

    - Bewegungsempfindung und Körpererfahrung;

    - Leichtathletik als Individualsportart, eingebettet in ein Gemeinschaftserlebniss;

    - Leichtathletik als Natursportart;

    - Identitäts- und Persönlichkeitsförderung durch Subjektivierung;

erfahren, so Gerhard Treutlein 1996. 7

 7
vergl. Dietrich, Kurt in “ sportpädagogik” 19 (1995) Heft 3 Seiten 12-20: “LA in der Schule neu entdecken”.

 

Treutlein fordert für die Schulleichtathletik Konsequenzen in Form von

    - Schaffung individueller Angebote für Leistungsschwächere bei Geräten, Gewichten und Entwicklung neuer Geräte.

    - Abkehr von den technischen Leitbildern bei den Sprüngen und Würfen, die intensives Krafttraining voraussetzen. Schaffung anfängerfreundlicheren Techniken.

    - Ermöglichung von Absprunghilfen bei den Sprüngen, damit auch die Anfänger und Leistungsschwachen das Gefühl der Leichtigkeit und des Fliegens erfahren können.  

    Treutlein (1995) formuliert für das Laufen, Springen und Werfen und Stoßen spezifische Merkmale.

Für das Laufen:

    - Vom Boden weg nach vorne streben, zusammen mit dem Gefühl einer selbst erzeugten Geschwindigkeit und der Leichtigkeit einer wohlkoordinierten flüssigen, Bewegung Bewegungsräume erschließen, sich aus eigener Kraft zum schnellen und langen Laufen bringen.

Für das Springen:

    - Erleben des Wegschnellens vom Boden, des Abhebens und Fliegens in eine erstrebte Höhe und Weite, Auskosten der Flugphase, Erleben des Beschleunigens, der Schwere, Höhe und Weite. Freiwerden und Freibleiben vom Boden, den eigenen Körper als Katapult benutzen, Springen als Beweis von Lebendigkeit (vgl. Petzold 1979, 352).

Für das Werfen und Stoßen:

    - Ein Gerät vom Körper weg über eine möglichst große Distanz befördern und fliegen lassen, etwas treffen.

Für die Grundschule stellt Hirtz 1996 fest, dass das Befassen mit vielfältigen, varierten, einfachen Körperübungen im Vordergrund stehen muss. Die Bewegungsfreude, der Spieltrieb und die Neugier ist “geradezu die ideale Basis für vielfältiges Laufen, Springen und Werfen, das im Rahmen einer Spielleichtathletik besonders thematisiert” werden sollte.

Geht es in der Schule um diese elementaren Grundformen des Sich- Bewegens, dann kann die schulische Leichtathletik ohne Frage als Basissportart gelten. ”Wenn Schulleichtathletik zugleich Basissportart und eine Vorbereitung auf Freizeitleichtathletik sein soll, reicht es nicht aus sich auf das Abbilden von Hochleistungsleichtathletik zu beschränken” (vergl. Treutlein 1995), denn eine Basissportart muss Grundlagen beinhalten, die für andere Sportarten wichtige Voraussetzungen beinhalten, um diese Erlernen und Betreiben zu können.   

Für die Schule sind diese Techniken und Leistungen aus dem Spitzensport keinesfalls zu erreichen und führen beim Versuch zur Nachahmung zu einer Frustration der Schüler und Lehrer. Mit den Folgen hat die Schulleichtathletik und Vereinsleichtathletik in den letzten Jahren zu kämpfen gehabt.

Mit Hilfe eines mehrperspektivischen Ansatzes (vgl. Kurz 1992) kann ein anderer Blickwinkel ermöglicht werden. Autoren wie Scherler, Janalik, Ehni und Peters/Lutz zeigen für die Leichtathletik mehrperspektivische Ansätze mit exemplarischen Betrachtungs- und Vorgehensweisen auf. Siehe hierzu auch Baltz!

Neben den mehrperspektivischen Ansätzen, muss in der Schulleichtathletik die subjektive Wahrnehmung einen größeren Stellenwert erhalten. Frey/Hildebrand/Kurz weisen schon 1984 darauf hin, dass “Bewegungen des Laufens, Springens und Werfens... schon aus sich heraus Empfindungen auslösen (können), die wir als sensationell und lustvoll erleben. Wenn Bewe-gungen flüssig, rhythmisch, effektvoll, schnell, ökonomisch gelingen, so hat dies allein schon einen Reiz” (Frey/Hildebrand/Kurz 1984, 15). Die Suche nach solchen Bewegungen und Erfahrungen wird wesentliche Aufgabe eines jeden Sportlehrers sein, um einen attraktiven und motivierenden Sportunterricht zu gestalten.

Diese Vorgehensweise muss zur Folge haben, dass der Sportlehrer Schwerpunkte auf das erfahrungsorientierte Suchen und Finden von neuen Bewegungen und weniger auf das Nach-ahmen von Bewegungen setzt. Im Vordergrund wird dann die intensivere Beschäftigung mit dem Istwert stehen, als die Orientierung an den Sollwerten (vergl. Treutlein 1995).

Im folgenden möchte ich aufzeigen welche Möglichkeiten der Schulsport hat, um die Leicht-athletik attraktiv und motivierend Gestalten zu können. Und dann wird auch die Schule die Leichtathletik neu entdecken. Es wird deutlich werden, dass hierfür nur wenige Hilfsmittel benötigt werden. Im konkreten werde ich auf die “Spielleichtathletik” eingehen.

Die Leichtathletik bietet meiner Meinung nach viele Möglichkeiten, um die Ziel des Schulsports, welches Schulz 1985 formuliert hat, zu erreichen. Schulz schreibt, “Ziel des Schulsports ist, dem individuellen Subjekt die Erfahrung seiner Leiblichkeit, die Lust an selbst zu wählenden Bewegungsformen und daran gebunden Bewegungserlebnissen zu ermöglichen.” 

Im Folgenden werde ich aufzeigen, welche Bewegungserlebnisse und Kreationsmöglichkeiten in der spielerischen Leichtathletik stecken.

 

    4. Neuer Ansatz: Die Spielleichtathletik oder vielleicht besser:

Leichtathletik mit vielen spielerischen Inhalten

 

Seit Anfang der 90ziger Jahre haben sich insbesondere Michael Medler und Hans Katzen-bogner mit der Ausgestaltung des Begriffs “Spielleichtathletik” auseinandergesetzt. Beide gaben 1993 ein zweiteiliges Buch mit dem Titel ”Spielleichtathletik” heraus, aus dem ein Teil der folgenden Übungs- und Wettkampfformen entnommen ist.

In Hamburg versuchte Fitz Helms jun., Lehrer an einer Hamburger Gesamtschule, eine alternative Wettkampfform zu den Bundesjugendspielen in der Leichtathletik zu konzipieren. Er veranstaltete in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde und dem Hamburger-Leichtathletik-Verband, das in der Hamburger Jahnkampfbahn ausgetragenen “Hase und Igel-Sportfest”. Ich werde auf dieses Leichtathletikfest nicht weiter eingehen. Im Anhang befindet sich ein Artikel des Initiators.

Ich möchte darauf hinweisen, dass die Spielleichtathletik nicht das Allheilmittel für die Leichtathletik sein kann, doch denke ich aus eigener Erfahrung sagen zu können, dass durch bestimmte Übungsformen der Spielleichtathletik die Leichtathletik im D-/C- und B-Schülerbereich interessanter und attraktiver geworden ist. Noch vor ca. 5 ½ Jahren habe ich ausschließlich in den Trainingsstunden der C- und D- Schüler wettkampf- und somit auch disziplinorientiert trainiert. Die Gruppengröße stagnierte bei rund 20 Kindern. Seit ca. 3 Jahren habe ich für unseren Verein, der LG HNF Hamburg, eine neue Trainingsstruktur für den D-C- und B- Schülerbereich entwickelt. Die D- und C- Schüler, also Kinder bis zum 11. Lebensjahr, trainieren in der 1½ stündigen Trainingsphase mit hohen Spielanteilen, die insbesondere die Koordination, Schnelligkeit und Beweglichkeit ausbilden sollen. Ein Schwerpunkt im Wintertraining ist übrigens auch die turnerische Ausbildung, die nach meiner Ansicht für viele Disziplinen in der Leichtathletik unverzichtbar ist. Die Gruppengröße ist von 1994 mit 20 Kindern, auf über 55 Kinder 1999 (65 Kinder 2000!)gestiegen.

 

 

    5.1 Übungsformen aus der Spielleichtathletik für den Grundschulbereich

 

“Die Spielleichtathletik ... , ist nicht die Alternative zur Leichtathletik und nicht alternative Leichtathletik, sondern sie ist Teil der Leichtathletik. In diesem Sinne ist sie als Ergänzung und ganz besonders als Bereicherung zu verstehen.” 8

Im folgenden befindet sich eine kleine Auswahl von Übungsbeispielen.

 

    5.1.1 Springen mit dem Stab: 9

    - Stabweitsprung (Abb.7 und 8)

    - Stabwandern

    - Stabhochsprung vom Kasten (Abb. 1 bis 3 und Abb.6)

    - Stabhochsprung mit Ziellandung (Abb. 3 und 7)

    - Stabhochsprung auf eine hochgelegene Ebene (Abb. 4)

    5.1.2 Weitsprung: 10

    - Zonenweitsprung (Abb. 11+13+14)

    - Weitsprung mit einer Absprunghilfe (Sprungbrett etc.)

    - Weitsprung über Hindernisse (Bananenkartons, Zauberschnur) (Abb.9+10)

    - Weitsprung mit unterschiedlichem Anlauf (Abb. 15)

    - Zielweitsprung

    5.1.3 Hochsprung: 11

    - Technikvariation (Abb. 18 bis 20)

    - Springen mit Absprunghilfen (Trampolin, Sprungbrett, gr. Kasten) (Abb. 16)

    - Hochspringen über Hindernisse (Abb. 21)

    - Synchronspringen (Abb. 17)

    - Hochsprungwettkampf unter Berücksichtigung der Körpergröße(“Watussi-Springen”)

    5.1.4 Hürdenlaufen/Sprintlauf

    - Erlernen der Hürdentechnik (Abb. 22 bis 24)

    - Schnelllaufen über Hindernisse (Bänke, Kastenteile, Hütchen usw.)(Abb. 26)

    - Hürdenlaufen mit unterschiedlich großen Abständen (Abb. 25)

    - 9x50m Endlosstaffel a` 9 Kindern auf der 400m Rundbahn

    - Slalomlauf

    - Puzzelstaffel

    5.1.5 Werfen

    - “Diskuswurf” mit Hölzern, Ringen, Reifen 

    - Speerwurf (Abb. 27 bis 29)

    - Kugelstoß (Abb. 30 bis 34)

    - Ballwurf auf Ziele

    5.1.6 Ausdauerndlaufen

    - Biathlonstaffel (Abb. 35 und “leichtathletik training” 2000 Heft 9/10)

    - Hindernislauf (Abb. 36)

    - Querfeldein-Minutenläufe

 8 Medler/Katzenbogner in “Spielleichtathletik” Teil 2:Springen und Wettkämpfen 1993 Seite 7
 9
vergl. “Springen mit dem Stab” von E.Hildebrand u. W. Jung in “Sportpädagogik” 1982 S. 30-33 und
  vergl.“Stabspringen” von Medler/Katzenbogner in “Spielleichtathletik” Teil 2 S.121-151
 10 vergl. “Weitspringen” von Medler/Katzenbogner in “Spielleichtathletik” Teil 2 S.75-103
 11 vergl. “Hochspringen” von Medler/Katzenbogner in “Spielleichtathletik” Teil 2 S.104-120

 

 

6. Fazit

 

Die Leichtathletik wird sich auf Grund von verschiedenen gesellschaftlichen Veränderungs-prozessen selbst verändern müssen, um die Attraktivität und den Reiz dieser Sportart in der veränderten Gesellschaft publik zu machen. In Aussagen von französischen und übrigens auch einem meiner Sportlehrer heißt es, “die Leichtathletik wird an Maßband und Stoppuhr kaputtgehen.”

Die Spielleichtathletik ist ein Ansatz, um die Leichtathletik im Grundschulbereich, Sekundarstufenbereich 1 attraktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Die Spielleichtathletik ermöglicht es den Schülern den Leistungsgedanken und Spaßfaktor miteinander zu kombinieren.

Ein zweiter Schritt ist die Abkehr von der Übertragung olympischer Techniken auf den Schulsport, es ist wichtig, dass für den Schulsport eigene, sog. “Schultechniken”, gelehrt werden, da diese dann vom Schüler auch erlernt werden können. Für die “olympischen Techniken” fehlen den Schülern die notwendigen körperlichen Voraussetzungen, um diese überhaupt Ansatzweise erlernen zu können.

Ein weiterer Schritt für die Attraktivitätssteigerung der Schulleichtathletik ist die Öffnung des Schulsports für “exotische leichtathletische Schuldisziplinen”, wie das Springen mit dem Stab, das Schnelllaufen über Hürden oder das Weitwerfen mit dem Diskus/Speer. Das sind die Disziplinen, die den Reiz unserer Sportart ausmachen. Eine letzte Möglichkeit zur Attraktivitätssteigerung, könnten Hilfen sein, die den Schüler weiter und höher Springen (Trampolin, Sprungbrett, Kasten usw.), weiter werfen oder auch schneller laufen (Zauberschnurr) lassen.

An dieser Stelle möchte ich nochmals die Gedanken von Treutlein aufnehmen, den ich bereits in Kapitel 3 kurz darstellte, der meiner Meinung nach, weitere gute Ansätze aufzeigt.

In den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und deren Folgen (Bewegungsarmut, “Schlüsselkinder”, koordinative Schwächen, Mediengesellschaft, etc.) wird es immer wichtiger die Bewegungsempfindung und Körpererfahrung in den Mittelpunkt des Schulsports zu stellen. Die Leichtathletik kann durch ihre Komplexität, sehr viele Bewegungsanreize bieten.

Durch die Freiluftsportart Leichtathletik ist es möglich, den Unterricht in die Natur zu verlagern, sofern die Möglichkeit dazu besteht. Der monotone Rundenlauf auf der Kunstoff- oder Grantbahn, wäre durch einen Orientierungslauf oder einer Schnitzeljagd mit Sicherheit motivierender und abwechslungsreicher.

Neue Ansätze, sind für eine veränderbare Leichtathletik vorhanden, jetzt sind die Vereins-trainer, Lehrer und auch Hochschullehrer gefordert, diese neuen Ansätze weiterzugeben und die Sportart Leichtathletik mit neuem Leben zu erfüllen. Dann kann die Schulleichtathletik vielleicht auch wieder mit bewegungsreich, technisch einfach, freizeitrelevant, organisationsunaufwendig, ungefährlich, hoch motivierend assoziiert werden.

Einen sehr guten, schnellen und umfassenden Einstieg in den Bereich “Spielleichtathletik” erhält man durch die beiden Bücher von Hans Katzenbogner und Michael Medler mit dem gleichnamigen Titel “Spielleichtathletik Band 1 und 2”, zudem bietet die Zeitschrift “leichtathletik training” unzählige Übungs- und Wettkampfvorschläge für den Sportunterricht  und Vereinssport. 

 

 

7. Literaturliste

 

7.1 Bücher

 

Hans Katzenbogner/ Michael Medler: “Spielleichtathletik Teil 1:Laufen und Werfen”. Sportbuch Verlag, Neumünster; 1993.

Hans Katzenbogner/ Michael Medler: “Spielleichtathletik Teil 2: Springen und Wettkämpfe”. Sportbuch Verlag, Neumünster; 1993.

 

 

7.2 Zeitschriftenartikel

 

Balz, Günther: Neue Ansätze für eine schulische Leichtathletik. In:“Sportunterricht” 1980 Heft 11 Seite 425- 431

Balz, Günther: Springen und Sprünge. In: “sportpädagogik” 1982 Heft 2 S. 25-28

Becker, Ulrich/ Massin, Dieter: Schulsport Leichtathletik. In “Leichtathletik” 1993 Heft 14. Seite 15- 18.

Becker, Ulrich: “Leichtathletik in der Schule – Vom Selbstkäufer zum Ladenhüter” (1996)

Brodtmann, Dieter: Sprintwettkämpfe. In: “sportpädagogik” 1982 Heft 2 S. 22-24

Brodtmann, Dieter: Gruppenwettläufe erleben – erproben – verändern. In: “Sportpädagogik” 2000 Heft 2 S. 16-18

Budde, Anton/Massin, Dieter: Der alternative Wettkampf. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6, S. 51- 54

Buscher, Paul/Schwarzer, Angelika: Zielwerfen an Wurfstationen. In: “sportpädagogik” 1982 Heft 2 S. 20-21

Dietrich, Kurt: “Warum soll ich den Fosbery- Flop erlernen?” In: “sportpädagogik” 1993 Heft 3 Seite 18-21.

Dietrich, Kurt: Leistungen individuell ermitteln und bewerten. In: “sportpädagogik” 1995 Heft 3 S. 40ff

Dombrowski, Oda: Spielerisches Hochspringen im Schüleralter. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6, Seite 37- 42

Frey, Günther: Didaktische Aspekte der Schulleichtathletik. In “Sportunterricht” 1984 Heft 6 Seite 202 ff

Frey, Günther: Zurück zum Spielerischen In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6,

Seite 4- 6

Helms, Fritz: Das Hase und Igel- Sportfest. In: “leichtathletik training” 1994 Heft 7,

Seiten 3- 7

Hildenbrandt, Eberhard/Jung, Walter: Springen mit dem Stab. In: “sportpädagogik” 1982 Heft 2 S. 30- 33

Hirtz, Peter: Die Attraktivität der Leichtathletik in der Schule erhöhen! In: “Körpererziehung” 1996 Heft 4 S. 122 – 141

Hücklekemkes, Johannes: Organisieren Sie Ihr Hallentraining. In: “leichtathletik training” 1999 Heft 1, Seiten 13- 18

Ilg, Patriz: Spielerisches Ausdauerlaufen. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6,

Seite 24- 27

Katzenbogner, Hans/Medler, Mike: Ein Weg zum Hürdenlaufen. In: “leichtathletik training” 1990 Heft 5, Seite 23-31

Katzenbogner, Hans: Erfahrungen an der Weitsprunggrube sammeln. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6, Seite 31- 36

Katzenbogner, Hans: Alternative Wettkämpfe. In: “leichtathletik training” 1994 Heft 1/2, S. 8- 17

Kopelmann, Peer: Leichtathletik für die Jüngsten. In: “leichtathletik training” 2000 Heft 6, S. 12-17

Kruber, Dieter und Helmut: Springen und Laufen mit Stäben Teil2. In: “leichtathletik training” 2001 Heft 1, S. 26- 29

Kurz, Dietrich: Leichtathletik in der Schule. In: “sportpädagogik” 1982 Heft 2 S. 11-18

Lange, Harald: Attraktive formen des Laufens. In: “leichtathletik training” 2000 Heft 6,

S. 4-11

Massin, Dieter: Die Entwicklung der Schulsport Leichtathletik. In: “leichtathletik training” 1994 Heft 1/2, S. 24- 26

Medler, Mike: Wettspiele im Sprinten. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6,

Seite 18- 23

Meyners, Eckart: Wie kann die Attraktivität der Leichtathletik erhöht werden? In: “leichtathletik training” 2000 Heft 6, S. 32-36

Möller/Hahn/Blanke: Leichtathletik ist doof! In: “Sportpädagogik” 2000 Heft 2 S.37/38

Rüter, Heiko: Für den Erfolg sind alle wichtig! In: ”Sportpädagogik” 2000 Heft 2, S. 11-13

Salomon, Hermann: Spielerische Einführung in das Kugelstoßen und Spielerisch Speerwerfen. In: “leichtathletik training” 1992 Heft 5/6, S. 43- 47 und 48- 50

Scheer, Hans-Joachim: Biathlon für Leichtathleten. In: “leichtathletik training” 2000 Heft 9/10, S. 54-57.

Treutlein, Gerhard: Leichtathletik in der Schule neu entdecken. In: “sportpädagogik” 1995 Heft 3 S. 12- 20

Vonstein, Winfried: Zum neuen ergänzenden Wettkampfprogramm des DLV. In: “leichtathletik training” 1994 Heft 1/2, S. 18- 23

Wieser, Richard: Spielend stark werden. In: “leichtathletik training” 2001 Heft 1, S. 4- 15

 

7. 3 Weitere Zeitschriften mit leichtathletischen Themeninhalten:

 “Körpererziehung” 1990 Heft 4 Seite 165-170

“Körpererziehung” 1994 Heft 5 Seite 166-171

 “Körpererziehung” 1997 Heft 9 S. 306 - 311

“leichtathletik training” 1996 Heft 9/10, Seite 48-51

 “Leistungssport” 1994 Heft 1

“Leistungssport” 1995 Heft 1

“Leistungssport” 1996 Heft 5

“sportpädagogik” 1985 Heft 6 14 -23

“Sportunterricht” 1982 Seite 16